FK Architekten

ERWEITERUNGSBAU FÜR DIE IGS SEEVETAL

Unser Architekturbüro Feldschnieders + Kister Architekten BDA, welches erfolgreicher Bieter gemeinsam mit dem Generalunternehmer August Reiners, den 1. Preis des PPP Projekts erhalten hat, ist mit der Planung eines Erweiterungsbau der IGS Seevetal vom Landkreis Harburg beauftragt worden.

Der Erweiterungsbau der IGS Seevetal nimmt als wirtschaftlicher, dreigeschossiger Baukörper die Körnung der bestehenden Schule auf, so wird die Struktur selbstverständlich erweitert. Ein zweiter Erweiterungsbau für die Oberstufe kann als zweigeschossiger Baustein sinnfällig im gleichen Rhythmus angefügt werden. Durch diese Anordnung schaffen wir ein optimiertes AV-Verhältnis, was sowohl die Wirtschaftlichkeit erhöht, als auch in der energetischen Betrachtung Vorteile bringt.

Der Schulbaustein ist als rationaler Dreigeschosser errichtet worden. Herz der Schule bildet die Pausenhalle in Kombination mit dem Mensabereich. Diese zentrale Raumkonfiguration erstreckt sich als klares Volumen einmal durch das Gebäude und schafft über die Bibliothek / Mediathek eine visuelle Verbindung zum Schulhof auf der Rückseite. Mit einem Höhenversprung von sechs Stufen wird die Aula abgesetzt, so dass ein optimaler Blick auf den Bühnenraum / Musikraum ermöglicht wird. Die Mensa erhält eine zum Vorplatz gerichtete Terrasse und bildet das Forum und Zentrum der Schule.

Aus der zentralen Pausenhalle werden die beiden Treppenhäuser erreicht. Die übersichtliche Anordnung erleichtert die Orientierung im Gebäude. Ein zentraler Aufzug ermöglicht die barrierefreie Erschließung sämtlicher Geschosse und bindet als Durchlader auch die tiefer gelegene Aula an.
Der Neubau wird an den Bestandsbau im Bereich der Verwaltung / Musik / Bühne angeschlossen. Über einen unterkellerten Bau ist diese Verbindung sinnfällig hergestellt und die barrierefreie Verbindung zum Hauptgebäude gewährleistet.
Die Orientierung im Innern ist klar und überschaulich strukturiert. Alle Wege sind kurz gehalten. Die Klassen- und Gruppenräume sind jeweils so gestaltet, dass die Inklusion gefördert wird. Das gemeinschaftliche Lernen und Spielen steht im Mittelpunkt der achitektonischen und pädagogischen Konzeption.

Das Herz der Obergeschosse ist die zentrale Lernlandschaft. Hier befinden sich die Gruppenräume sowie Räume für Garderoben, Leseräume, Ruheräume und differenzierte Bereiche für Kleingruppen. Ein Luftraum schafft eine Verbindung über die beiden Geschosse, so dass ein gemeinsames Atrium entsteht. Ein großzügiges Oberlicht sorgt für die natürliche Belichtung beider Ebenen.